Odyssey Logs

Islands Odyssey: News from the fleet

Wednesday 25 November

Optimus

We are currently 100 miles west of Mindelo and 18 hours into our journey. Seas have been rough through the night. We had a water leak in our fresh water system and couldn’t find the fitting in Mindelo. So it’s just plugged for the moment.

We discovered one of our water tanks empty after filling in Mindelo. We now have 300ltr instead of just our usual 600ltr complement. We do have 150ltr bottled drinking water and other soft drinks. By my calculation we should have over 30 days of drinking water and juices. The tank water was used primarily for hygiene, cooking, and tea.

Everyone is in good spirits.
Cheers, Joe

Kwanza

Sad news… We are still in Mindelo as a reckless boat owner rammed us on the starboard side yesterday morning. Our forward cabin window to starboard is smashed etc. Update to follow…

From Sailing Kwanza on Facebook

 

Thursday 26 November

Lesmona

German Nachtwache im Passat

2:00 Uhr morgends Bootszeit. Ich bin auf Nachtwache. Mittlerweile sind es 36 Stunden her, dass wir die Marina in Mindelo verlassen haben.

Im Moment werden wir mit einer wunderbaren und stabilen Passatwindlage beschenkt. Wir haben sehr stetige Winde aus Norost, der Passat blaest mit bis zu 22 Knoten aus vollem Munde und Lesmona fliegt mit 6-8 Knoten durch das Wasser. Wenn es so bleibt, werden wir morgen um 12:00 Uhr einen neuen Etmal Rekord vermelden koennen.

Das Leben an Bord hat sich mittlerweile stabilisiert: jeder hat seinen Lieblingsplatz an Bord gefunden. Aike, der auf der Fahrt zu den Kap Verden unter der Seekrankheit zu leiden hat nimmt brav seine tgliche Dosis Cinnarizin. Er ist von allen Arbeiten unter Deck befreit und muss das verpasste Kochen und Spuelen in der Karibik nacharbeiten.  

Was fuer mich auch erstaunlich ist, dass wir hier doch mitleirweile eine ganze Weile auf engem Raum zu dritt leben und dennoch keine negativen Stimmungen aufkommen. Wir sind aufeinandr angewiesen, jeder macht was er kann und leistet seinen Beitrag (naja, Marion saugt deutlich fter als der Rest :-)) so gut er kann. So, das war mein heutige Bericht aus der Nachtwache.

From wind-sonne-segeln.de

Xela

French Ici tout va bien, hormis le chariot de GV qui perd ses roulements et  l’hydro qui nous a donné pas mal de soucis avant de refonctionner.

Velvet

Velvet leaving Mindelo (Photo: Kwanza)

French Mindelo, la poisse

L’autre jour, nous partions tous guillerets à l’attaque de l’océan. Encore du 5-6 Beaufort au portant, la routine quoi .. Le ciel était dégagé, le moral au beau fixe, et la pleine lune attendait de se lever la nuit suivante.

A la première alarme du pilote automatique, j’ai cru qu’une vague un peu vicieuse avait réussi à le faire décrocher, puis avec les alarmes suivantes notre enthousiasme a faibli et au bout de 3 heures il a fallu rebrousser chemin. Barrer à la main 24h sur 24 pendant 15 jours, même en se relayant à deux, c’est pas glop.

Les tests effectués à la marina confirment aujourd’hui que le calculateur du pilote est HS. Son remplaçant sera expédié de Hollande et arrivera dans une semaine ou deux. Adieu le délire à l’arrivée avec tous les autres bateaux, on arrivera bien après la fête. C’est triste et frustrant.

From velvet2.blogspot.com

 

Friday 27 November

Velvet

Sorry to leave the rally.

Yesterday’s testing has shown that our pilot computer is out of service. Grand Large Service is ordering a new computer that will be delivered to Mindelo within a couple of weeks (typical delivery time, as I was told by a local here).

This means that we will not be able to meet any of you in Barbados or Martinique. We will also miss the celebrations. So sad and frustrating…

We had excellent time with the rally. Lots of fun, shared experience and nice moments with you guys and the other boats.  Thank you all !!

Ciao, Helene & Michel.

Lesmona

German Materialschlacht auf Lesmona

Heute war ein katastrophaler Angeltag: 3 Bisse!

Den ersten haben wir ca 10 Meter vor dem Boot verloren. Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit, die Spannung war von der Angelschnur weg und der Fisch ab.

Zwei Stunden spaeter dann der naechste Biss. Die Angel rauschte und rauschte und rauschte. Das kannten wir ja schon. Sehr vorsichtig war ich mir der Bremse. aber das Rauschen wollte nicht aufhoeren. Auf der Spule sind 400 Meter und die waren sicherlich fast zu Ende, als ich die Bremse dann doch weter zu drehte. Die hatten Marion und ich auf ca. 12 kg eingestellt, 3 kg unter der Bruchlast der Leine. Und dennoch: Ein kurzes Knacken und weg waren Koeder, Leine und Fisch.

Das Ganze wiederholte sich dann eine halbe Stunde spaeter an der zweiten Angel. Anscheinend nur Monsterfische im Wasser und ich zu doof die an Bord zu bringen. Allerdings waeren sie wohl sowieso zu gross gewesen und wir haetten sie nach einem Bergruessungsfoto eh wieder ins Meer geworfen. Tagesbilanz: verlorene Koeder: 2 verlorene Leide: ca. 600 Meter Fische im Backofen: 0 Ganz anders luft das Segeln.

Von vorgestern auf gestern haben wir stolze 160 Seemeilen geschafft, von gestern auf heute 140 Seemeilen. Es geht voran.

Derzeit haben wir recht ruhige See (1-2 Metern Welle), ca. 12 Knoten scheinbaren Wind und duesen mit 6 Knoten Barbados entgegen.

Das Leben hier an Bord hat seinen eigenen Takt und die Zeit vergeht recht schnell, aber dazu schreibe ich demnchst noch etwas ausfuehrlicher Nach getaner Angelarbeit heute und ziemlich frustiert nahm ich mir dann „wachfrei“. Und so sieht das dann aus auf Lesmona. Irgendwer pennt garantiert immer.

Saturday 28 November

Lufi

We have left Mindelo, we are becalmed but on our way.
We will see how we progress but may go straight to Martinique if it is unlikely the Rally will still be in Barbados when we arrive.

Kwanza

Kwanza in Mindelo, boat being repaired after collision with a motor yacht, all OK.

Our insurance company has appointed a surveyor who will inspect Kwanza’s damage on Monday, and determine whether a temporary repair is safe enough for us to continue to Martinique… Positive thinking @ work.

From Sailing Kwanza on Facebook

Sunday 29 November

Xela

French On poursuit tranquillement notre chemin et avons pu remettre en marche notre hydro et consolider le chariot de GV afin d’être sur qu’il ne s’arrache pas si le vent devait forcir.

 

Monday 30 November

Lesmona

German Stress- und Wow-Tag auf Lesmona

Wir beginngen langsam das Gefühl fuer die Zeit zu verlieren. Die Frage wie lange wir schon auf See sind, laesst sich auch nach umfangreicher Diskussion nur durch einen Blick auf den Kalender des iPhones beantworten. Ich beginne den groessten Bullshit meines Lebens zu traeumen. Sehr merkwuerdig…..

Heute (30.11.2015) Fangen wir mit dem Wow Teil an. Wir sassen so gegen 9:00 Uhr alle mit einem Kaffee in der Hand im Cockpit, als Aike ploetzlich das Blasen eines Wales sah. Der Bursche zog ganz gemaechlich in vielleicht 50 Metern Entfernung an uns vorbei und wir konnten immer wieder seine Fontaine und den grossen Ruecken sehen. Kuerz danach dann noch einer. Und der tat uns dann den Gefallen beim Abtauchen seine Schwanzflosse zu zeigen. Walewhatching ganz fuer uns alleine. Sehr bewegend und beeindruckend.

Der Stress Teil Wir haben nur noch recht wenig Wind. Also musste der Parasailor gesetzt werden. Fuer mich ist das immer Adrenalin pur, weil mir dieses riesige Segel sehr viel Respekt einfloest. Und nachdem Marion und ich vor ein paar Monaten vier Versuche brauchten, um das Ding zu setzten hatte ich eigentlich gar keine Lust auf die Aktion. Allerdings bestanden Aike und Marion darauf und so sah der Parassailor auch mal wieder Tageslicht.

Was soll ich sagen? Definintiv eine gute Entscheidung. Zuvor segelten wir unter Genua und Gross mit 3 Knoten dahin, nun mit dem grossen Tuch mit 5,5 bis 6,5 Knoten. Schneller als der scheinbare Wind. Mir kommt das ja selber sehr spanisch vor, ist aber so. Sehr angenehm ist es zudem auch noch. Kein Segel, das schlaegt, Ruhe im Schiff und ein Tuch, das steht wie eine 1. Tolles Teil….. Dennoch trieb mir die Aktion in tropischer Hitze den Schweiss auf den Koerper.

Kaum war der Parasailor gesetzt, ging der Alarm fuer die Funkrunde los und ich musste and die Funke. Das war dann aber auch der lezte Stress Teil des Tages, aber wie Aike treffend bemerkte: Heute war mehr los, als in den letzten sechts Tagen zusammen.

BACK to TOP